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Mindestens 290 Tote bei Putschversuch in der Türkei
DEUTSCH
2016-07-23 02:17

Mindestens 290 Tote bei Putschversuch in der Türkei

 Die türkische Führung will nach Tausenden Suspendierungen und Festnahmen wegen des Putschversuchs den Kampf gegen die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen noch einmal verschärfen.

Seit dem Putschversuch mit mehr als 260 Toten geht die Regierung mit harter Hand gegen mutmaßliche Gülen-Anhänger vor. Zehntausende Staatsbedienstete wurden suspendiert, mehr als 8.500 Menschen festgenommen. 24 Fernseh- und Hörfunksendern mit angeblicher Gülen-Nähe wurde die Lizenz entzogen. Erdogan macht Gülen für den Putschversuch aus Teilen des Militärs verantwortlich und fordert die Auslieferung des Predigers, der in den USA lebt.

Die Opferzahl nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei steigt weiter. Mindestens 290 Menschen sind nach Angaben des Außenministeriums bei dem missglückten Aufstand gestorben. Dabei handle es sich um über 190 Zivilisten und Polizisten sowie mehr als 100 Putschisten. Über 1400 Menschen seien verletzt worden.

Nach Angaben der Regierung wurden bis Sonntag 6000 Menschen unter Putschverdacht festgenommen, unter ihnen 2700 Richter und Staatsanwälte. Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Bewegung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen für den Aufstand verantwortlich gemacht.

Der Hochschulrat untersagte Dienstreisen des gesamten Lehrpersonals ins Ausland. Lehrpersonal im Ausland ohne zwingenden Aufenthaltsgrund werde aufgefordert, baldmöglichst in die Türkei zurückzukehren, meldete Anadolu. Staatliche und private Universitäten sollten Mitarbeiter aus dem Lehrkörper überprüfen, ob sie Verbindungen zur Gülen-Bewegung haben, und Verdächtige dem Hochschulrat melden. Das gelte auch für ausländisches Lehrpersonal.

Aus Regierungskreisen hieß es, es handele sich um eine vorübergehende Maßnahme. Damit solle die Flucht von "mutmaßlichen Komplizen der Umstürzler in Universitäten" verhindert werden. Anadolu meldete, das Verteidigungsministerium untersuche alle Richter und Staatsanwälte der Militärgerichtsbarkeit auf Verbindungen zur Gülen-Bewegung. 262 dieser Richter und Staatsanwälte seien suspendiert worden.


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